Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal erhält den Friedenspreis 2011 des Deutschen Buchhandels. Der renommierte Kulturpreis soll ein Zeichen für die Demokratiebewegung in Nordafrika setzen: Die Bücher des 61-Jährigen stehen in seinem Heimatland auf dem Index.
Horb-Berlin-Lauf 2011
Dr. Said Kahla nahm am Horb-Berlin-Lauf 2011 teil.
795,9 km vom Schwarzwald nach Berlin. Mit Said Kahla waren sowohl Algerien als auch die Heimatstadt Sétif wieder bei einem internationalen Ultramarathon vertreten
Mit dem Logo des Vereins von Sétif
http://www.horb-berlin-lauf.de/hbl/images/hbl2011/12/IMG_6449.JPG
Kurz vor dem Ziel am Brandenburger Tor
http://www.horb-berlin-lauf.de/hbl/images/hbl2011/13/bild_2520012.JPG
Links für den Gesamtlauf:
Teilnehmerliste:
http://www.horb-berlin-lauf.de/hbl/index.php?lan=de&page=HBL2011&content=Teilnehmerliste
http://www.horb-berlin-lauf.de/hbl/index.php?lan=de&page=HBL2011&content=Teilnehmer&nr=20
Berichte des Organisators Ingo Schulze
http://www.horb-berlin-lauf.de/hbl/index.php?lan=de&page=HBL2011&content=Wertungen
Bildergalerie
http://www.horb-berlin-lauf.de/hbl/index.php?lan=de&page=HBL2011&content=Galerie&nr=1
Eine schöne Überraschung für Said Kahla am Ziel am Brandenburger Tor: Eine Landsmännin erwartete ihn mit einer algerischen Fahne. Sie hatte den Bericht in www.setifinfo gelesen und wollte ihm so einen schönen Empfang machen.
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Boualem Sansal erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 
Friedenspreis für Boualem Sansal: Für das freie Wort
Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal erhält den Friedenspreis 2011 des Deutschen Buchhandels. Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Donnerstag in Berlin zur Eröffnung der Buchtage mit. Er wolle damit ein Zeichen für die Demokratiebewegung in Nordafrika setzen, erklärte Vorsteher Gottfried Honnefelder.
Der renommierte Kulturpreis, der mit 25 000 Euro dotiert ist, wird seit 1950 vergeben. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderen der deutsche Soziologe und Philosoph Jürgen Habermas (2001), die US-Schriftstellerin Susan Sontag (2004), der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk (2006), der deutsche Maler und Bildhauer Anselm Kiefer (2009) und der israelische Schrifftsteller David Grossman im Jahr 2010.
Die Auszeichnung wird Sansal zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 16. Oktober überreicht. Mit ihm werde ein Autor geehrt, "der als leidenschaftlicher Erzähler, geistreich und mitfühlend, die Begegnung der Kulturen in Respekt und wechselseitigem Verstehen befördert", heißt es in der Begründung des Stiftungsrats.
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Der 61-Jährige, dessen Bücher in Algerien auf den Index gesetzt wurden, gehöre zu den wenigen im Land verbliebenen Intellektuellen, die offen Kritik an den politischen und sozialen Verhältnissen übten: "Mit seinem hartnäckigen Plädoyer für das freie Wort und den öffentlichen Dialog in einer demokratischen Gesellschaft tritt er gegen jede Form von doktrinärer Verblendung, Terror und politischer Willkür auf."
Der in einem Bergdorf aufgewachsene Sansal war als Ökonom in leitender Stellung in der algerischen Regierung tätig. Erst 1999 veröffentlichte er in Frankreich unter dem Eindruck des Bürgerkriegs in seinem Land seinen ersten Roman "Der Schwur der Barbaren", der 2003 auf Deutsch erschien. In der Folge wurde Sansal in Algerien im Ministerium beurlaubt und später entlassen. Er lebt trotz wachsenden politischen Drucks weiter in seinem Heimatland.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/friedenspreis-fuer-boualem-sansal-fuer-das-freie-wort-1.1106923
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HAMID SKIF
Unser Freund, der Dichter, Journalist, Schriftsteller ist am Donnerstag, 18. März 2011 verstorben.
Hamid Skif war ein engagierter Schrifsteller, er schrieb für die Freiheit und gegen die Ungerechtigkeit.
Wir werden nie seinen Humor, seine liebenswerte Art, er wird immer in unseren Herzen weiterleben
Bibliographie:
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Hommage an Mohammed Arkoun

in
"Aktuelles"
Guten Tag,
Nach mehreren Monaten der Vorbereitung freuen wir uns sehr, Sie zum Forum À Citoyenneté Égale einzuladen, das am Samstag, den 6. November 2010 in Luxemburg-Stadt stattfinden wird.

Comité de Liaison des Associations d'Etrangers - CLAE
26 rue de Gasperich, L-1617 Luxembourg
T. +352 29 86 86-1
email: migrations@clae.lu
Voir aussi notre site: www.clae.lu
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Deutsch-Algerischer Kulturvein München e.V.

Kontakt : Herr Mohammed Mezmiz
Tel : 0176 52 33 08 71

Hommage an Mohamed Arkoun
Mohammed Arkoun, kultureller Grenzgänger und Pionier moderner kritischer Islamwissenschaft und neuer Lesarten des Islam, ist im Alter von 82 Jahren am Abend des 14. September 2010 in Paris verstorben. Eine zentrale Figur eines zeitgenössischen islamischen Bewusstseins hat die Bühne verlassen. Mit ihm verklingt eine wichtige Stimme. Eine Stimme, die ihr Gegenüber, gleich welchen Bekenntnisses, zu Perspektivwechseln aufforderte, es mit dem eigenen Ungedachten, dem Schattenbereich konfrontierte und längst fällige Fragen in den Raum stellte.
Mohammed Arkoun wurde im Februar 1928 in Taourirt-Mimoun in der Großen Kabylei in eine traditionelle Großfamilie hineingeboren. Er musste sehr früh und schmerzhaft erfahren, dass er als Berber im kolonisierten Algerien doppelt marginalisiert war, denn er sprach – zunächst einmal – weder die Sprache der Kolonialherren noch die des Korans. Dank eines Onkels konnte er bei den Pères Blancs auf ein Collège gehen, in Oran Abitur machen und das Studium der arabischen Literatur in Algier aufnehmen, das er um Jura, Philosophie und Geographie erweiterte. An der Sorbonne legte er die Agrégation in Arabischer Sprache und Literatur ab. Es folgte seine Dissertation über Miskawaih, mit der es ihm gelang, die Existenz eines arabischen Humanismus nachzuweisen. Nach der Beschäftigung mit der klassischen Periode islamischer Geschichte richtete er seinen Fokus auf Fragen des zeitgenössischen Islam. Zunächst Professor für arabische Ideengeschichte in Paris Vincennes folgte er 1980 dem Ruf an die Sorbonne Nouvelle, wo er Direktor des Departments für Arabisch und islamische Ideengeschichte sowie Herausgeber der Zeitschrift Arabica wurde, deren Spektrum er beträchtlich erweiterte. Seine Emeritierung 1993 bedeutete keineswegs das Ende seiner Aktivitäten, im Gegenteil: Er folgte zahlreichen Einladungen als Gastprofessor ins europäische Ausland und in die USA. Besonders engagierte er sich am Institute for Ismaili Studies in London, sowohl durch regelmäßige Seminare und Gastprofessuren als auch als Mitglied im Aufsichtsrat. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet.
Mohammed Arkoun ging es um nichts Geringeres als um das Neudenken des Islam als kulturelles und religiöses System. Seine Kritik der islamischen Vernunft erfolgte mit Hilfe von radikalen Perspektivwechseln, verbunden mit dem Anspruch auf Bedeutungspluralität, auch wenn dies das Ende von Eindeutigkeiten und Einheit(lichkeiten) nach sich ziehen sollte. Die so dringend erforderlichen Perspektivwechsel erreichte er, indem er sowohl moderne Erkenntnisse der Sozial- und Geisteswissenschaften als auch deren Methoden auf die Beschäftigung mit Islam übertrug und diese durch eigene Konzepte ergänzte bzw. erweiterte. Das erfolgte sehr früh, d.h. parallel zur Formierung der großen geistesgeschichtlichen Strömungen des 20. Jahrhunderts wie Strukturalismus, Semiotik, strukturale Anthropologie, Diskursanalyse oder Postmodernismus. Mit diesem sehr eigenwilligen Ansatz verließ er das z.T. selbstgewählte methodische Ghetto der Islamforschung und entwarf Gegenstrategien, die allerdings nicht immer auf Gegenliebe stoßen sollten. Sie finden ihren Ausdruck z.B. in seinem Anliegen einer angewandten Islamwissenschaft oder den theoretischen Konzepten von koranischer und islamischer Wirklichkeit, der Buchgesellschaften, des Ungedachten und Undenkbaren. Diese wirkten sich nachhaltig auf seine Annäherung an den Koran aus. Die von der Schule der Annales entwickelte Analysekategorie des imaginaire übertrug er sehr früh auf vom Islam geprägte Gesellschaften und das islamische Denken und differenzierte es immer stärker aus.
Arkouns Gedankenwelt und die von ihm entwickelten und im Laufe seines Forscherlebens immer klarer konturierten Konzepte sind komplex und kompliziert und am ehesten mit der Metapher eines Rhizoms oder dem unendlichen Sternenmuster maurischer Fayencen zu vergleichen: ein enges Geflecht sich immer weiter verzweigender Aspekte, deren eigentlicher Ursprung schwer auszumachen ist und die sich überdies immer weiter verzweigen und neue Verbindungen entstehen lassen. Gerade das Rhizom steht für den von Arkoun so dringlich erachteten Paradigmenwechsel: Ganzheitlichkeit statt Dualismus, Vielfalt statt Einheitlichkeit. Das entspricht seinem integrativen Ansatz: Das Ganze lässt sich nur innerhalb einer radikalen Bedeutungspluralität und Vielschichtigkeit entfalten.
Mohammed Arkoun war nicht nur ein scharfsinniger Intellektueller und Humanist aus tiefstem Herzen mit einem feinsinnigen Humor, sondern auch ein leidenschaftlicher, charismatischer Redner und engagierter Lehrer. Er fühlte sich „all dem zugehörig, was der Intelligenz neue Verbindungen zu eröffnen vermag!“ und verstand sich selbst als „ein Intellektueller in der Revolte“.
Möge er Recht behalten, dass Gedanken ein Eigenleben entwickeln und weiterhin ihre Wirkung jenseits der Mauern kognitiver Grenzziehungen und dominanter Ideologien entfalten.
von Dr. Ursula Günther
http://ursulaguenther.wordpress.com
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Bus der algerischen Nationalmannschaft
http://www.zeit.de/spor
t-newsticker/2010/5/12/248498xml
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http://www.goal.com/de/news/963/wm/2010/05/05/1909933/drei-bundesliga-spieler-im-vorl%C3%A4ufigen-algerischen-wm-kader
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Algerische Staatsangehörigkeit für Kinder von algerischen Frauen, die mit ausländischen Männern verheiratet sind
Ordonnance n°70-86 du 15 décembre 1970 portant code de la nationalité algérienne.
(Artikel von El Watan in "Algerier in Deutschland")
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Algerische Mannschaft
Training für die Weltmeisterschaft in der Schweiz und Deutschland
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1982: Algeriens Sensationssieg
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8. März

Liebe Freunde der Algerische Gesellschaft in Deutschland e.V.,
Unser Verein AMSED fûhrt regelmässig Projekte mit der Europäischne Union durch. Momentan arbeiten wir an einem „Entwicklungshilfe-Projekt“, in dem wir Algerier im Ausland (auch in Deutschland) mit ihren Kompetenzen in konkrete Projekte in Algerien einbinden wollen.
Konkret wollen wir eine „Kompetenz-Datenbank“ im Internet veröffentlichen und mit den darin bereit stehenden „Experten“ über unsere Kontakte in Algerien Zusammenarbeits-Projekte starten. Momentan haben wir Kompetenzen in den Bereichen „Imkerei/Honig“ und „Milchwirtschaft/Käse“ zur Verfügung und sind mit mehreren Interessenten in Kabilien im Gespräch zwecks Einführung / Verbreitung der dort vorhandenen Strukturen.
Wir würden uns freuen, wenn auch Mitglieder, Freunde, Bekannte Ihrer Gesellschaft ihre Fähigkeiten, Kompetenzen, Unterstützung für ihre Landleute „zuhause“ bereitstellen könnten.
Für einen ersten Kontakt stehe ich unter Telefon 0033388440508 oder via eMail frankroutner@gmail.com gern zur Verfügung.
freundliche Grüsse
Frank Routner
(secrétaire général)
P.S: Sie können selbstverständlich auch auf Französisch mit uns korrespondieren.
Vor dem Spiel in Ägypten am Samstag wurden Algeriens Spieler Opfer massiver Übergriffe. Nun steht eine Entscheidungspartie im Sudan an. Bochums Anthar Yahia ist dabei und sprach mit "11FREUNDE" über die brisante Paarung.
http://www.11freunde.de/international/125673
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Unions Knipser Karim Benyamina möchte für sein Heimatland spielen. Die Chancen stehen gut.
Weiter infos in: Wissenswertes - Sport/Weltmeisterschaft 2010
10. und 15. September 2009
Haus der Kulturen der Welt, Berlin
Mehr Informationen in der Rubrik "Literatur" unter "Wissenswertes"
Hier die Übersetzung des Tagebuchs: Teil 6
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So aufgefunden, vergessen auf einem Computer in einem Internet-Café
Chawki Amari
Teil 6: 21/05/2009
Lieber Björn,
anbei mein Tagebuch der vergangenen Woche
Es ist sehr heiß, aber wirklich heiß. Im Vergleich zu Schweden entspricht diese Hitze der unserer Backöfen, wenn wir Kuchen backen. Obwohl hier alles ziemlich „roh“ aussieht, sowohl die Realität als auch das Leben, und ich finde die Algerier und die Algerierinnen auch ziemlich roh, sprich unverblümt, im Allgemeinen. Aber naja, da es wirklich heiß ist, 500° sagt meine Nachbarin (welche Einheiten benutzen sie, um die Temperatur zu messen?)
Übersetzung: Annissa Kahla
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Musik
Konzert von Idir in den USA
An Algeria man in New York !

www.amazighweb.com/
Am 18. Juli hat Idirs Konzert im Avery Fisher Hall des Lincoln Center im Herzen von Manhattan im Rahmen einer « Maghrebinischen Nacht » .
Nach einem Interview von El Watan
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Guten Tag und herzlich willkommen allen Algerien-Freunden, die in Deutschland und anderswo leben.
Was erwartet man von einer Homepage der Algerischen Gesellschaft in Deutschland? An wen ist sie gerichtet? Worüber soll sie berichten und informieren?
Ich habe diese Homepage gegründet, damit sie als Austausch-Plattform dienen kann, aber auch um Ihnen Informationen über Land, Menschen, Kultur, Wirtschaft und die deutsch-algerischen Beziehungen zu geben.
Kommentare können Sie direkt ins Gästebuch eintragen. Beiträge, die Sie gerne in diese Homepage veröffentlichen möchten, können Sie direkt an folgende E-Mail Adresse senden :
Dr. Said Kahla